„Spätestens, allerspätestens nach dem Anschlag von
Halle haben hoffentlich alle in diesem Land begriffen:
Die Jahre vergehen, die Vergangenheit rückt in die Ferne - ja.
Aber das nie wieder, der Kampf gegen den Rassenhass
und Antisemitismus, diese Verantwortung vergeht nicht."
(Frank-Walter Steinmeier, Berlin, 9.11.2019)
Der 9. November gilt als „Schicksalstag" der deutschen Geschichte. Er markiert den Aufbruch in die erste Demokratie auf deutschem Boden und gleichzeitig erinnert er an die Zerstörung ebendieser, an den „Absturz in die Barberei" (Steinmeier, Berlin, 2019). Er ermutigt uns aber auch, wenn wir an den Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung denken, die gerade im Jahr 2020 so intensiv wie lange nicht mehr diskutiert wird. „Einheit, Freiheit, Demokratie - das haben die Mutigen damals erkämpft. Welch ein großartiges, welch ein stolzes Erbe. Machen wir was draus!" (Steinmeier, Berlin, 2019).
Dieser Aufforderung des derzeitigen Bundespräsidenten wollen wir, die Schüler des gesellschaftswissenschaftlichen Profils der Max-Klinger-Schule, im Rahmen des Projektes „Der 9.11. in der Geschichte" nachkommen. Dazu haben wir uns in den vergangenen Wochen intensiv mit diesem besonderen Datum auseinandergesetzt und uns zunächst auf das Jahr 1938 fokussiert. Ergebnis unserer Arbeit ist eine historische Stadtführung zu Orten jüdischen Lebens in Leipzig, die in den folgenden Schuljahren erweitert wird.
Quelle der bearbeiteten Abbildungen: commons.wikimedia.org; Abb. Helmut Kohl lizensiert unter: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en (Stand: 19.11.2020)
Max-Klinger-Schule
Miltitzer Weg 4
04205 Leipzig
Frau Hartlich/Frau Günther
Ein großer Dank geht an die SchülerInnen des gesellschaftswissenschaftlichen Profils. Ohne euer Engagement wäre das Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen.